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Nationalparkgemeinde Hüttschlag




Die ehemalige Bergbaugemeinde Hüttschlag (1.020 m) liegt 8 km von Großarl entfernt und hat seit dem Jahr 1991 Anteil am Nationalpark Hohe Tauern, dem größten Nationalpark der Alpen. Genießen Sie die Ruhe und die Beschaulichkeit sowie das einzigartige Wanderangebot in Hüttschlag mit seinem malerischen verkehrsfreien Talschluss!
Höhenlage Tal: 1.020 m
Höchste Erhebung: Keeskogel (2.884 m)
Einwohner:950
Gästebetten:370
Fläche:95,18 km²



Hüttschlag



Geschichte von Hüttschlag




400 bis 700:

Lt. Überlieferung drangen um diese Zeit Slawen aus Kärnten und aus dem Lungau kommend in das Tal ein. Mehrere Ortsnamen wie Klettn, Karteis, Schrambach, Tofern, Moritzen usw. sind slawischen Ursprungs. Die später eindringenden Bajuwaren verdrängten alle Slawen und so soll es dabei öfters zu kriegerischen Handlungen, besonders im Tappenkar- und Bundschuhgebiet gekommen sein. Die Bajuwaren behielten dann die Oberhand.



Kirche in Hüttschlag


Kirche in Hüttschlag:

Bereits um das Jahr 1000 soll hier eine hölzerne Kapelle gestanden haben, die einige Jahre später erweitert wurde. 1675 wurde Hüttschlag zum Vikariat erhoben und 1679 weihte Erzbischof Maximilian Gandolf von Khuenberg die neue Kirche zum hl. Josef. Erst 1891 wurde das Vikariat zur Pfarre erhoben.




Hüttschlag 1130-1137:

1130 soll angeblich ein erster Steig ins Tal entstanden sein. erste Bezeichnungen lauteten: Arla, Arela, Urla, Michel-Arl, mehrere Arl...daraus wurde das Großarltal.

1137 Erzbischof Konrad befiehlt die unwirtschaftlichen Tauerntäler zu roden und urbar zu machen. Die Siedler suchten die besten, vor allem sonnigsten Plätze.



Talmuseum Hüttschlag
Bergbau in Hüttschlag:

Bereits im 14. u. 15. Jahrhundert soll hier Kupfer- und Schwefelbergbau betrieben worden sein. In den ältesten Stollen sind noch Spuren von Holzkeilen, Schrammeisen und Spitzhacken zu sehen. Verschmelzt wurde Anfangs in der Hüttegalm.



Das Luthertum in Hüttschlag:

Das Luthertum wurde im 17. Jahrhundert durch auswärtige Bergknappen ins Tal gebracht und weitete sich rasch aus. Insgesamt mussten 1731/1732 1100 Menschen wegen ihres Glaubens auswandern.



Das Schulwesen:

  • Das Schulwesen nahm 1755 seinen Anfang.
  • 1735 wurde das damalige Mesnerhaus erbaut.
  • 1755 konnte dann erstmals der Unterricht in der Mesnerstube aufgenommen werden. Erster Lehrer war der damalige Mesner Max Paumann.
  • 1831 und 1905 wurde je ein Klassenraum dazugebaut.
  • 1958-1960 wurde die neue Volksschule errichtet.
  • 1940-1972 bestand die Nebenschule in Maurach.
  • Seit 1955 besteht nun die Hauptschule in Großarl.







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