Grossarltal - Tal der Almen
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Grossarltal - Tal der Almen
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Tourentipps "Bergtouren"




Hier finden Sie einen Auszug der schönsten Bergtouren im Großarltal mit einer Gehzeit von 6 bis 9 Stunden.

Tour 1: Saukarkopf4 - 5 Std. [ Tourentipp ]
Tour 2: Reitalm - Roßkarkopfscharte - Vorderkaseralm6 Std. [ Tourentipp ]
Tour 3: Heukareck6 - 7 Std. [ Tourentipp ]
Tour 4:Draugstein7 Std. [ Tourentipp ]
Tour 5: Höllwand7 Std. [ Tourentipp ]
Tour 6: "Hühnerkar-Rundweg"7 Std. [ Tourentipp ]
Tour 7: Frauenkogel8 Std. [ Tourentipp ]
Tour 8: Klingspitz8 Std. [ Tourentipp ]
Tour 9: Arlscharte - Kölnbreinspeicher8 Std. [ Tourentipp ]
Tour 10: Gamskarkogel9 Std. [ Tourentipp ]

Bahn- und Postbusverbindungen erfahren Sie im Tourismusverband Großarltal und finden Sie unter www.mobilito.at



Bergtouren - Tour 1:


Saukarkopf, 2.048 m
Gehzeit: ca. 6 Std. (hin und zurück) Weg Nr. 65 bzw. 65b
Saukaralm.JPG

Variante a): Weg Nr. 65

Aufstieg über Hertas Rast (Weg Nr. 17) zum Vorderstadluckbauer (ca. 1 Std., bis hierher Fahrmöglichkeit mit PKW) – ca. 100 m nach dem Hof zweigt rechts ein Almsteig / Traktorweg (Weg Nr. 65) ab – dieser führt in mehreren Steilstufen bergwärts, wobei man immer wieder die Möglichkeit hat, den Traktorweg oder die Abkürzungen über den etwas steileren Almsteig zu wählen – nach ca. 1/2 bis 3/4 Std. trifft man auf den Forstweg zur Gerstreitalm – nach kurzer gemeinsamer Wegstrecke teilt sich der Wanderweg jedoch wieder: Die Straße geradeaus führt zur Gerstreitalm, 1.575 m und von dieser weiter zur Röschenbergalm, 1.744 m (nicht bewirtschaftet). Jener Weg, der an vorbeschriebener Weggabelung links von der Straße abzweigt, ist zwar etwas steiler, führt dafür aber direkt zur Röschenbergalm. Von dort führen dann beide Wege wieder gemeinsam bergwärts zur Saukaralm, 1.850 m (ca. 1 1/2 bis 2 Std. ab Vorderstadluck) – ca. 300 m vor der Alm führt rechts der Bergpfad zum Gipfel des Saukarkopfes, 2.048 m (ca. 3/4 Std.) – steiler Bergpfad Abstieg auf dem selben Weg.


Variante b): Weg Nr. 65b

Auffahrt mit dem PKW oder Wandertaxi auf dem Güterweg Labenbach im Ortsteil Au bis kurz vor die Sonneggbrücke – Parkmöglichkeit – Abzweigung rechts die Forststraße entlang bis zur Saukaralm, 1.850 m (ca. 2 Std.) – ca. 300 m nach der Saukaralm zweigt der Bergpfad links ab - Anstieg zum Saukarkopf, 2.048 m (ca. 3/4 Std.) – steiler Bergpfad – Abstieg auf dem selben Weg.


Tipp: Wählt man beim Aufstieg den direkten Weg zur Röschenbergalm, so lohnt sich beim Abstieg auf jeden Fall der kleine Umweg über die Gerstreitalm.


1. "Grossarler Klettersteig - Bella Cascinaia": Besonders alpine Wanderer können am letzten Stück zum Gipfel am Klettersteig ihr Glück versuchen. 

Zustieg: Von der Saukaralm den markierten Wanderweg Richtung Saukarkopf. Nach ca. 15 Minuten links ab (markiert) zum Klettersteig.
Höhenunterschied: 100 Meter
Länge: 130 Meter
Schwierigkeitsgrat: bis VI
Ausrüstungsverleih: (gegen Gebühr) bei Sport 2000 Kendlbacher, Intersport Lackner

Klettern ohne entsprechende Kenntnisse und Ausrüstung (Klettergurt, Helm, etc.) nicht zulässig.
Die Begehung bzw. Benützung des Klettersteiges erfolgt auf eigene Gefahr und Risiko! Für Unfälle jeder Art wird keinerlei Haftung übernommen!

Weitere Infos auf der Saukaralm!!

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Bergtouren - Tour 2:


Reitalm, 1.600 m - Roßkarkopfscharte, 2.185 m - Vorderkaseralm, 1.719 m
Gehzeit: ca. 6 Std.Wege: Nr. 44, 45
Reitalm_Vorderkaseralm.JPG
Fahrt mit dem PKW nach Hüttschlag – durch den Ort – vorbei an der Volksschule bis zum höchsten Punkt der Straße. In etwa dort, wo diese wieder bergab geht, befindet sich eine Abzweigung auf einen anfangs etwas steileren Forstweg (Weg Nr. 44 / 45) – diesem folgen bis zur Weggabelung Vorderkaseralm / Reitalm (bis hier Fahrmöglichkeit, Schranke und Parkplatz). – Ab hier folgt man rechts der Forststraße ohne große Steigung taleinwärts zur Reitalm, 1.600 m auf dem Weg Nr. 44 (ca. 1 Std.) – kurz vor der Reitalm kommt man an einer Staumauer vorbei. Von der Reitalm führt ein schmaler Steig (Weg Nr. 44) bergwärts zur Roßkarkopfscharte, 2.185 m (ca. 1 1/2 bis 2 Std.) und auf dem Weg Nr. 45 weiter zur Hinterkaseralm, 1.779 m (1 Std., nicht bewirtschaftet). Von hier über den Wanderweg
Nr. 45 zur Vorderkaseralm, 1.719 m (ca. 1/2 Std.) und weiter auf dem Forstweg zurück zum Ausgangspunkt der Tour (ca. 1 Std.).

Alternativ: Abstieg von der Hinterkaseralm (Weg Nr. 45b) und der Vorderkaseralm
(Weg Nr. 45a) ins Hubalmtal zur Hubalm, 1.311 m (ca. 1 Std.) möglich. Von der Hubalm auf dem Forstweg Nr. 46 zurück nach Hüttschlag (ca. 3/4 bis 1 Std.).
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Bergtouren - Tour 3:


Heukareck, 2.100 m
Gehzeit: ca. 6 bis 7 Std. (hin und zurück)Weg: Nr. 31
Igltalalm___Heukareck___Hoellwand.JPG
Fahrt mit dem PKW oder Wandertaxi über den Güterweg Schied im Ortsteil Schied vorbei am Alpengasthof Unterviehhaus zum Holzlehenbauer und weiter zum großen Parkplatz bei der Sendeanlage – von hier Aufstieg auf der Forststraße (Weg Nr. 31) zur Niggeltalalm („Igeltalalm“), 1.507 m (ca. 3/4 bis 1 Std., Aufstieg auch auf dem Wanderweg Nr. 31a durch den Wald möglich, ca. 1 Std.) – von der Almhütte führt ein Steig weiter hinein ins Niggeltal, eine der wildreichsten Gegenden des Großarltales – am Ende des Talkessels erreicht man nach leichter Rechtsschwenkung einen sanften Sattel mit eingestreuten Felsbrocken - von dort weitet sich der Blick ins Salzachtal – vom Sattel erreicht man nach kurzem Anstieg den markierten Steig, der von St. Veit auf das Heukareck, 2.100 m führt – man folgt diesem bis zum Gipfel (von der Niggeltalalm ca. 2 Std.). Rückkehr auf dem selben Weg. Abstieg nach
St. Veit/Pg. und Rückfahrt mit dem Postbus ins Großarltal möglich.

Tipp: Auf dem Rückweg bietet sich noch ein kleiner „Abstecher“ auf die Viehhausalm,
1.640 m
oder die Mooslehenalm, 1.449 m an.

Viehhausalm: Von der Niggeltalalm zurück auf dem Forstweg, von diesem zweigt nach einem kurzen Stück rechts der Forstweg zur Viehhausalm ab (Weg Nr. 32a), die man in ca. 1/2 Std. Gehzeit erreicht. Abstieg über den Steig zur Mooslehenalm (Weg Nr. 32) – von dieser auf dem Forstweg weiter ins Tal zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

Mooslehenalm: Den Güterweg von der Niggeltalalm talwärts ca. 1/2 Std. – Abzweigung rechts zur Mooslehenalm (Weg Nr. 32), die man in nur knapp 5 min. erreicht. – Herrlicher Blick ins Tal. Zurück zum Parkplatz auf dem selben Weg.
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Bergtouren - Tour 4:


Draugstein, 2.359 m
Gehzeit: ca. 7 Std. (hin und zurück)Wege: Nr. 57, 54a
Filzmoosalm___Draugstein.JPG
Fahrt mit dem PKW oder Wandertaxi ins Ellmautal nach Grund – Parkmöglichkeit am hintersten Parkplatz (rechts nach der Brücke) – Wanderung durch Wiesen, Weiden und über kleine Wasserläufe zur Filzmoosalm, 1.710 m ( ca. 1 1/4 Std.) – von der Filzmoosalm führt ein markierter Steig (Weg Nr. 57) zum Filzmoossattel, 2.062 m (ca. 1 Std.) - von hier dem schmalen Pfad (Weg Nr. 54a) den Kamm entlang und in mehreren Serpentinen auf der östlichen Seite des Hanges zwischen zahlreichen herumliegenden Kalkblöcken hinauf bis auf den Gipfel des 2.359 m hohen Draugsteines (ca. 3/4 bis 1 Std.) - Rückkehr zum Filzmoossattel auf dem selben Weg. Talwärts über die Filzmoosalm am selben Weg retour oder über die beiden Draugsteinalmen, die Loosbühelalm oder die anderen Almen im hinteren Ellmautal. Natürlich ist der Aufstieg auf den Draugstein auch über die beiden Draugsteinalmen in Hüttschlag
(Weg Nr. 54) möglich.
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Bergtouren - Tour 5:


Höllwand, 2.287 m
Gehzeit: ca. 7 Std. (hin und zurück)Weg: Nr.33
Igltalalm___Heukareck___Hoellwand.JPG
Die Höllwand ist einer jener Berge, die das Ortsbild von Großarl in Richtung Norden sehr wesentlich prägen. Wie eine Burg wacht sie über dem ruhigen Talboden und schützt ihn gegen die kalten Winde aus dem Salzachtal.

Fahrt mit dem PKW oder Wandertaxi auf den Güterweg Schied im Ortsteil Schied über den Gasthof Unterviehhaus zum Holzlehenbauer und weiter zum großen Parkplatz bei der Sendeanlage – von hier Aufstieg auf der Forststraße zur Mooslehenalm, 1.449 m
(ca. 1/2 Std.) – anschließend auf einem Steig / Straße zur Schied-Hochalm, 1.758 m (nicht bewirtschaftet, ca. 1 1/2 Std.) - von hier den Markierungspflocken folgend über das freie Gelände durch die Almmatten bis auf den naheliegenden Bergkamm – auf diesem kleinen Hochplateau geht man erst in Richtung Norden und kommt so zu einem Wetterkreuz direkt neben dem Schiedreitspitz, 2.094 m, der als einzelner Felsbrocken empor ragt – ein etwas steilerer Weg führt nun bergwärts bis in eine Scharte, links unter dem Gipfel und endet schließlich, nachdem er sich in Serpentinen nach oben gewunden hat, am Gipfelkreuz der Höllwand, 2.287 m (ca. 2 Std.) - Rückkehr auf dem selben Weg.

Alternativ ist es auch möglich, bis zur Aualm, 1.795 m zu fahren oder zu Fuß (ca. 1 1/2 Std.) dort hin zu wandern (Weg Nr. 34 bzw. 34a). Von der Aualm führt ein etwas verwachsener Steig zur Schied-Hochalm, 1.758 m (ca. 1 Std., nicht bew.). Aufstieg zur Höllwand, wie vorstehend beschrieben.

Tipp: Der Abstieg von der Höllwand ist auch über einen Rundweg möglich. Man geht erst zurück auf das Plateau rund um den Schiedreitspitz und beginnt den Abstieg in Richtung Schiedalm. In nördlicher Richtung kann man hier bereits einen Steig von der Viehhausalm erkennen, der Richtung Schiedalm führt, jedoch kurz vor dem Graben endet. Man kann hier problemlos über freies Gelände wandern und den vorbeschriebenen Steig anvisieren. So kommt man zur Viehhausalm. Abstieg zur Mooslehenalm und weiter zurück zum Ausgangspunkt der Tour.
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Bergtouren - Tour 6:


"Hühnerkar-Rundweg"
Hirschgrubenalm, 1.564 m - Aschlreitalm, 1.785 m - Hühnerkaralm, 1.700 m
Gehzeit: ca. 7 Std. Wege: Nr. 47, 47a, 46
Huehnerkar_Rundweg.JPG
Fahrt mit dem PKW nach Hüttschlag – durch den Ort – vorbei an der Volksschule bis zum höchsten Punkt der Straße. In etwa dort, wo diese wieder bergab geht, befindet sich ein kleiner Parkplatz und der Ausgangspunkt der Tour. Man folgt hier dem unteren Forstweg ins Hubalmtal (Weg Nr. 46) – kurz vor einer Kapelle zweigt ein Forstweg nach links über den Bach („Grundbrücke“) zur Hirschgrubenalm ab – nach einigen 100 Metern zweigt nun rechts ein Steig (Weg Nr. 47a) von diesem Forstweg ab und führt gemächlich durch den Fichtenwald. Er quert einmal eine Forststraße und kommt kurz vor der Hirschgrubenalm wieder zum eigentlichen „Forstweg Hirschgrubenalm“ (Weg Nr. 47). An einem Tümpel kurz vor der Hirschgrubenalm wurde 2005 von Schüler der Hauptschule Großarl einen Ruheplatz eingerichtet. – weiter bis zur Hirschgrubenalm, 1.564 m (ca. 1 1/2 Std.) von der Hirschgrubenalm über den gemütlichen Almsteig weiter bergwärts bis zur Aschlreitalm, 1.785 m (ca. 3/4 Std.). Ab hier durch waldfreies Almgebiet auf dem Steig bergwärts bis auf den Kamm, der einen herrlichen Blick auf den Gletscher des Keeskogels, 2.884 m freigibt. Man folgt von hier dem Steig entlang bergwärts bis zur Scharte unterhalb des Spielkogels, 2.048 m (Weg. Nr. 47, ca. 1 1/2 Std.) – von hier Abstieg auf Weg Nr. 46 zur Hühnerkaralm, 1.700 m (ca. 1 Std.) und weiter zur Hubalm, 1.311 m (ca. 1 Std.). – Von dort Wanderung zurück nach Hüttschlag zum Ausgangspunkt der Tour (ca. 3/4 Std.).

Alternativ ist auch der Abstieg von der Scharte beim Spielkogel über die Modereggalm, 1.720 m in den Talschluss von Hüttschlag möglich (gesamt ca. 3 Std.).
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Bergtouren - Tour 7:


Frauenkogel, 2.424 m
Gehzeit: ca. 8 Std. (hin und zurück)Weg: Nr. 42
Frauenkogel_1.JPG
Im Süden des Großarltales bildet der Frauenkogel optisch den Abschluss der Talweite von Großarl. Der markant herausragende, verwitterte Gipfelfelsen mit den gegen Norden steil abfallenden Felswänden, die sanft in eine weite Mulde – das Frauenkar – auslaufen, geben dem Berg ein eigenes Gepräge. Wie eine Pyramide steht er da und wacht über dem Tal.

Fahrt mit dem PKW auf der Großarler Landesstraße Richtung Hüttschlag – Abzweigung rechts auf den Güterweg Bach im Ortsteil Bach – Auffahrt bis zum Schranken – Parkmöglichkeit – Aufstieg auf der Forststraße vorbei an der Hasler-Heimalm (nicht bewirtschaftet) durch den Hochwald zur Bachalm, 1.535 m (ca. 1 3/4 Std.) – Aufstieg ins Frauenkar (ca. 1 Std.) und weiter über einige Geröllhalden zum Westgrat. Hier trifft man auf den Weg, der vom Aigenalmtal bzw. der Schmalzscharte, 2.159 m kommt – diesen Steig entlang nun auf dem Westgrat zum Frauenkogel, 2.424 m (ca. 2 1/2 Std. von der Bachalm) – Abstieg auf dem selben Weg oder über die Schmalzscharte, 2.159 m zur Pucher Jagdhütte und weiter zu den beiden Aigenalmen (Mandlhütte, 1.342 m und Paulhütte, 1.280 m ca. 2 1/2 Std.). Abstieg ins Tal zum Mandldörfl (ca. 3/4 Std.).
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Bergtouren - Tour 8:


Klingspitz ("Glingspitz"), 2.433 m
Gehzeit: ca. 8 Std. (hin und zurück)Wege: Nr. 53, 702
Glettnalm___Klingspitz.JPG
Fahrt mit dem PKW oder Wandertaxi über den Güterweg Seilsitzberg (Hüttschlag / Karteis) bis zur Halmoosalm, 1.300 m (nicht bewirtschaftet) – Parkmöglichkeit – Aufstieg über den Weg Nr. 53 zur Karteisalm, 1.661 m (ca. 1 Std.) und weiter durch Almwiesen auf das Karteistörl, 2.145 m (ca. 1 1/2 Std.). Ab hier folgt man dem Alpenvereinsweg Nr. 702 durch das hintere Tappenkar und folgt dann der Beschilderung auf dem schmalen Steig zur Klingspitz, 2.433 m. Rückkehr auf dem selben Weg.

Tipp: Für geübte Wanderer bietet sich ein schöner Rundweg an, der jedoch stellenweise nicht markiert ist, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind dazu erforderlich: Von der Klingspitz den Westgrat entlang talwärts zum Hierzeck, 2.069 m und von dort dem markierten Steig Weg Nr. 52 b) entlang zur Glettnalm (ca. 2 Std.) Abstieg auf dem Weg Nr. 52 über die Ragglalm nach Hüttschlag Karteis zur Halmoosalm, dem Ausgangspunkt der Tour (ca. 1 1/2 bis 2 Std.).
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Bergtouren - Tour 9:


Arlscharte, 2.252 m - Kölnbreinspeicher, 1.933 m
Gehzeit: ca. 8 Std. (hin und zurück) Weg: Nr. 512
Weinschnabel.JPG
Wanderung vom Parkplatz beim Talwirt auf dem ebenen Fahrweg in den autofreien Talschluss. Der Weg führt erst vorbei am Bauernhof Stockham, am alten Seegut, an einem Rotwildgehege und verläuft schließlich durch die Wiesen und Auen des Talschlusses. Man folgt dem Weg und kommt rund 300 Meter nach der Natur-Kneippanlage bzw. der Abzweigung zum Ötzlsee zur Ötzlhütte, die derzeit leider nicht bewirtschaftet ist. – Ab hier Anstieg auf einem mäßig steilen, oft aber sehr nassen Steig durch das Schödertal zum Schödersee, 1.440 m (ca. 1 1/2 Std.). Der Schödersee ist ein periodischer See, der sich nur während der Schneeschmelze und nach besonders starken Regengüssen füllt. Während der Schönwetterperioden im Sommer trocknet er aufgrund seines unterirdischen Ablaufes oft zur Gänze aus, zurück bleiben nur einige kleine, schmale Bächlein, die schließlich zwischen den Steinen im Boden verschwinden. – Dem Seeufer an der linken Seite entlang – Aufstieg entlang des Kolmbaches bis zur Jagdhütte und weiter über mehrere Steilstufen durch das karge, mit zahlreichen Steinen durchwachsene Almgebiet. Man kommt vorbei an mehreren kleinen Lacken, wie den beiden Kolmseen, bis man schließlich den Pfringersee („Arlsee“) erreicht. Von dort sind es nur noch wenige Höhenmeter bis zur Arlscharte, 2.252 m, die einen herrlichen Blick auf die nahe liegenden Gipfel der 3.000er Ankogel, 3.252 m und Hochalmspitze, 3.363 m, freigibt. (Gehzeit gesamt bis hier 4 bis 4 1/2 Std. in eine Richtung). Je nach Belieben kann man noch zum Stausee absteigen oder auf der Scharte verweilen. Rückkehr auf dem selben Weg.

Tipp: Folgt man dem Steig von der Scharte in westlicher Richtung bergwärts, erreicht man nach ca. 15 min. ein kleines Hochplateau mit herrlichem Panoramablick.
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Bergtouren - Tour 10:


Gamskarkogel, 2.467 m
Gehzeit: ca. 9 Std. (hin und zurück) Weg: Nr. 43/502a
Gamskarkogel.JPG
Der Gamskarkogel ist der höchste Grasberg Europas. Die Aussicht vom Gamskarkogel hat Weltberühmtheit erlangt. Sie erstreckt sich über die ganze Kette der Hohen Tauern und über die nördlichsten Kalkalpen, vom Wilden Kaiser bis zum Dachstein. Bereits Erzherzog Johann war mit seiner Jagdgesellschaft hier oben.

Fahrt mit dem Auto bis Hüttschlag – vor dem Tunnel rechts abbiegen bis zum Bauernhof Hinterfeld – Parkmöglichkeit – mäßig ansteigender Almweg / Fahrweg (Weg Nr. 43/502a) zur Harbachalm, 1.612 m (ca. 1 1/2 Std., bis hier Fahrmöglichkeit mit dem Wandertaxi) – weiter auf dem Almsteig zur Tofernalm, 1.820 m (ca. 1/2 Std., nicht bewirtschaftet) – und zur Tofernscharte, 2.091 m (ca. 1 Std.) – auf der Tofernscharte nach rechts abbiegen (Weg Nr. 43/502a) über den Kamm auf den Gamskarkogel, 2.467 m und die Gamskarkogelhütte („Bad Gasteiner Hütte“, 2.465 m ca. 1 1/2 Std.). Rückkehr auf dem selben Weg oder Weitermarsch auf einem schmalen Steig zum Frauenkogel, 2.424 m (ca. 3/4 Std.). – Abstieg vom Frauenkogel über die Bachalm, 1.535m oder die Aigenalmen (Mandlhütte, 1.342 m und Paulhütte, 1.280 m) s. Beschreibung Frauenkogel (Tour 7).
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Wandertipps & Aktuelles

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Almsommer
im Tal der Almen


16.10.2008
Heimatabend im
Hotel Edelweiß
mit den "Flöhen"
und der Trachten-
gruppe St. Johann.

18.10.2008
Konzert der
Lungauer Band
"Querschläger"
in der Hauptschule
Großarl.


19.10.2008
"Einheiga" auf
der Breitenebenalm
mit der Rothofen-
Musi
und dem
Lindenweg 2-3-4-
Gesang
.


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